KaB-Wettbewerb Handwerkskammer zu Köln
   
  Ergebnis des KaB-Wettbewerbs der Handwerkskammer zu Köln

Die Jury des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs der Handwerkskammer zu Köln hat sich mehrheitlich für den Entwurf von Anett Frontzek entschieden. Anett Frontzek ist somit die Gewinnerin des KaB-Wettbewerbs und wird mit der Durchführung der KaB-Maßnahme beauftragt. Wir gratulieren!

Die allesamt künstlerisch-inhaltlich und formal spannenden Wettbewerbsbeiträge wurden von der Jury bestehend aus Carsten Gliese (Professor für Fotografie/Medien an der HBK Essen), Milo Köpp (Professor für Bildhauerei/Plastik an der HBK Essen), Peter Panzer (Stv. Hauptgeschäftsführer der HWK zu Köln), Christian Paulsen (Künstler, Vorsitzender des VzKW e. V.), Jörg Krumrein (Oberfinanzdirektion Münster), Stephan Paul Schneider (Professor für Malerei/Grafik an der HBK Essen), Hans-Peter Sommerhäuser (Leitung Abteilung Bautechnik, HWK zu Köln) und Thomas Schmidt (Projektleiter, Architekt, SSP) sorgfältig in drei Auswahlrunden begutachtet und diskutiert.

Nach der zweiten Auswahlrunde blieben die künstlerisch sehr autonomen Entwürfe von Enrik Hüpeden und Anett Frontzek zur weiteren Entscheidung übrig. Der Entwurf von Anett Frontzek überzeugte durch seine einerseits mathematisch exakte Ableitung, seine technische Präzision und andererseits durch seine ornamental-spielerische Anmutung, seine Wandelbarkeit und Unabhängigkeit, die dem Gebäude eine weitere eigenständige künstlerische Dimension hinzufügt.
Wir danken den beteiligte Künstlerinnen und Künstlern und wünschen ihnen alles Gute!

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Die erste Stufe des KaB-Wettbewerbs für die Handwerkskammer zu Köln ist abgeschlossen. Die folgenden Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen einen Entwurf einzureichen:

Natalie Bewernitz | Marek Goldowski
Anett Frontzek
Enrik Hüpeden
Thomas Klegin
Gereon Lepper.


Wir danken allen Künstlerinnen und Künstlern für ihre Bewerbungen und die Teilnahme am Wettbewerb und wünschen den Nominierten viel Erfolg für die zweite Verfahrensstufe!

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Kunst-am-Bau-Wettbewerb -vorgeschaltetes Bewerberverfahren-
NEUBAU EINES SCHULUNGSGEBÄUDES DER HANDWERKSKAMMER ZU KÖLN


Auslobende:
HANDWERKSKAMMER ZU KÖLN
www.hwk-koeln.de

Kunstort:
NEUBAU EINES SCHULUNGSGEBÄUDES IM BILDUNGSZENTRUM BUTZWEILERHOF DER HANDWERKSKAMMER ZU KÖLN

Auf dem Gelände des Bildungszentrums Butzweilerhof der Handwerkskammer zu Köln entsteht ein neues Schulungsgebäudes der Handwerkskammer für die Weiterbildung in den Bereichen „barrierefreies Bauen und Wohnen“ und „regenerative Energien“. In diesem zweistöckigen Neubau wird auf einer Nutzfläche von 570 Quadratmetern modernste Gebäude- und Energietechnik installiert. Für Mai 2015 wird mit der Fertigstellung des neuen Schulungsgebäudes gerechnet.

Auszüge aus dem Erläuterungsbericht des Planungsbüros SchürmannSpannel AG (SSP):
„Das Handwerk steht in unserer Gesellschaft für höchste Präzision und Qualität. Dieser Anspruch soll sich im Neubau des Schulungsgebäudes der Handwerkskammer Köln wiederspiegeln. […]
Das neue Gebäude soll ein räumlich nutzbaren Auftakt im Handwerkskammergelände bilden und ein großzügiges Forum im Innern sowie im Außenraum anbieten […].
Im Innern des Gebäudes gibt es eine ganz klare Gebäudestrukturierung zwischen dem Forum im Erdgeschoss und den Schulungsbereichen. […] Die Nutzungsmodule werden mit dem Forum verbunden, welches die Möglichkeit bietet, auf kürzestem Weg zwischen Seminarbereichen und öffentlichen Zonen zu kommunizieren. Die größtmögliche Kommunikation bietet […] das Forum selbst, in dem die unterschiedlichen Nutzungen der zwei Geschosse verbunden werden. Die offene und klare Struktur des Neubaus bietet ein hohes Maß an Orientierung und bietet dem Besucher einen angemessenen Auftakt zum Gelände der Handwerkskammer. […]
Das Gebäude stellt sich aufgrund der modularen Gestaltung, durch die einfache Materialwahl, sowie das begleitende Vordach als Einheit dar und fügt sich gleichzeitig in das […] heterogene Quartier selbstbewusst ein. […]
Als Fassadenmaterial werden helle Materialtafeln neben den Glasflächen vorgeschlagen. Der hohe Öffnungsanteil ermöglicht dem Nutzer ein hohes Maß an Transparenz[…]. […]
Grundlage für die Energieeffizienz eines Gebäudes ist die Architektur. Durch eine geringe an Außenluft grenzende Hüllfläche und eine wirtschaftliche Raumanordung wird der Energieverbrauch erheblich reduziert. […]
Für das Schulungsgebäude ist ein zukunftsweisendes Energiekonzept erarbeitet worden. Hauptbestandteil des Energiekonzepts ist eine Kombination aus dem Einsatz regenerativer und innovativer Energiesysteme. […]“



Koordination und Durchführung:
FREIE AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE (fadbk) ESSEN in Kooperation mit der
HOCHSCHULE DER BILDENDEN KÜNSTE (HBK) ESSEN
www.fadbk.de | www.hbk-essen.de

Wettbewerbsart:
Einstufiger Realisierungswettbewerb im Einladungsverfahren. Vorgeschaltet ist ein offenes und nicht anonymes Bewerberverfahren, in dem sich teilnahmeberechtigte Künstlerinnen und Künstler für die Einladung bewerben können. Von den eingegangenen Bewerbungen lädt der Auslobende 5 Künstlerinnen und Künstler zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Er wird hierbei durch eine Auswahlkommission beraten. Kriterien sind die augenscheinliche Eignung für die Bewältigung der Wettbewerbsaufgabe und ein möglichst breites Spektrum an künstlerischen Ansätzen unter den
einzuladenden Teilnehmern. Über die 5 eingereichten Wettbewerbsbeiträge urteilt eine Jury und
schlägt dem Auslobenden den Urheber vor, der mit der Realisierung beauftragt werden soll.

Die Jury setzt sich zusammen aus: Zwei Vertreterinnen oder Vertretern des Bauherrn und Auslobenden, Handwerkskammer zu Köln. Jeweils einer Vertreterin oder einem Vertreter des Planungsbüros SSP AG und der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion Münster, sowie vier Kunstsachverständigen: Prof. Carsten Gliese (HBK Essen), Prof. Milo Köpp (HBK Essen), Dipl.-Des. Christian Paulsen (Künstler und Vorsitzender des VzKW e. V.), Prof. Stephan Paul Schneider (HBK Essen)

Wettbewerbsaufgabe:
Die nach dem vorgeschalteten Bewerberverfahren eingeladenen Künstlerinnen und Künstler werden
aufgefordert, für eine frei wählbare, jedoch im Baukörper oder im unmittelbaren Umfeld verortete Raumsituation und/oder Wand-/ Bodenfläche eine künstlerische Aussage zu entwickeln. Diese kann als Fotografie, Malerei, Skulptur/Plastik, Installation umgesetzt werden oder als interdisziplinäre/mediale Gestaltung erfolgen. Hierbei sollte die Architektur in ihrer Eigenwirkung nicht beeinträchtigt, jedoch in die Gesamtwirkung miteinbezogen werden. Die spezifischen Inhalte und Themen des Gebäudes, bzw. seiner Nutzung sollten, ohne dass dies eine zwingende Vorgabe darstellt, im Idealfall durch die künstlerische Geste reflektiert werden.
Die Materialien, Techniken oder Verfahren sind freigestellt. Realisierbarkeit, Dauerhaftigkeit, geringer
Unterhaltungsaufwand und Einhaltung der Sicherheitsauflagen müssen aber gewährleistet sein. Der
Auslobende erwartet von der Preisträgerin oder dem Preisträger, die Realisierung des Projektes als
Auftragnehmer mit allen dazugehörigen Planungen, Beauftragungen und Überwachung von
Drittleistungen selbständig durchzuführen. Der Kostenrahmen für die Realisierung einschließlich des
Künstlerhonorars beträgt netto 30.925,00 €. Für die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler, deren Entwurf nicht realisiert wird ist eine Aufwandsentschädigung von je netto 900 € vorgesehen.

Teilnahmeberechtigung:
Künstlerinnen, Künstler und Gruppen, die ihren Wohnsitz und / oder ihr Atelier oder den Schwerpunkt
ihrer künstlerischen Tätigkeit in Nordrhein-Westfalen haben. Für die Teilnahmeberechtigung gibt es keine Altersbeschränkung. Jüngere Künstlerinnen und Künstler werden jedoch ausdrücklich zur Bewerbung ermuntert.

Bewerbungsunterlagen:
Der Auslobungstext und das Bewerberformular stehen auf der Homepage der fadbk Essen
www.fadbk.de zum Download zur Verfügung.

Bewerbung:
Die Bewerbung erfolgt ausschließlich per E-Mail an kunst-am-bau[at]fadbk.de (Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Bitte keine Bewerbungen mehr senden!) durch Zusendung des ausgefüllten Bewerberbogens im Anhang und dem Betreff „Kunst am Bau Handwerkskammer Köln“. Dem Bewerberbogen sollten bis zu 2 Abbildungen von Werken beigefügt werden. Ebenfalls sollte im
Bewerberbogen auf im Internet einsehbare Werkpräsentationen und Referenzobjekte verwiesen werden. Mit Abgabe des Bewerberbogens willigen die Künstlerinnen und Künstler ein, dass der Auslobende die eingereichten Abbildungen zur Dokumentation verwenden kann. Bewerbungen außerhalb des formalisierten Verfahrens können nicht berücksichtigt werden.

Für die 2. Stufe des Wettbewerbs müssen von den eingeladenen Teilnehmern folgende Wettbewerbsleistungen erbracht werden: Eine schriftliche Darstellung des Werkes und des künstlerischen Konzeptes, auf 1-2 DIN A 4 Seiten; Skizzen/Fotomontagen in notwendigem Umfang; ein Modell in einem geeigneten Maßstab, sowie eine Kostenschätzung für die Ausführung des Werkes. Die schriftlichen Unterlagen und Dokumentationen sind per E-Mail einzureichen, die Modelle sind bei der Handwerkskammer zu Köln anzuliefern.

Termine:
Einsendeschluss (E-Mail Eingang) für den Bewerberbogen: 28.11.2014 Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Bitte keine Bewerbungen mehr senden!
Bekanntgabe der Auswertung der 1. Stufe/Einladung: 11.12.2014
Anhörung/Rückfragenkolloquium in Köln: In der Zeit, vom 5.-9.1.2015 (u. V.)
Abgabefrist 2. Stufe (E-Mail Eingang): 11.02.2015
Anlieferung der Entwürfe und Modelle bei der Handwerkskammer zu Köln: 17./18.02.2015
Termin der Jurysitzung: 19.02.2015 (u. V.)
Ausführung, Verortung und Rechnungslegung: Bis 31.05.2015
Ort der Präsentation der Beiträge: Handwerkskammer zu Köln

Bewerbungsunterlagen:


 
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